Die Bundesentwicklungsministerin zur Aktion
Auf das kommunale Engagement kommt es an, um die internationalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mein Dank gebührt den entwicklungspolitisch aktiven Kommunen. Durch sie entsteht eine lebenswerte Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und weltweit.
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
warum wir uns engagieren
Ich setze mich für eine nachhaltige Entwicklung ein, da mir eine gerechtere Welt sehr am Herzen liegt und ich überzeugt bin, dass jede*r Einzelne etwas tun kann. Zudem ist es mir wichtig, durch Projekte – wie zum Beispiel unsere „Repair-Cafés“ – Menschen für Klima- und Umweltschutz zu begeistern.
Manuela Schöne, Klimaschutzmanagerin beim Landkreis Oldenburg
Internationaler Austausch schafft neue Perspektiven, fördert den Dialog und das Miteinander sowie den Best Practices Austausch. Er bringt Menschen zusammen für Verständigung, Frieden, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Wohlstand.
Frederic Stephan, Leiter Abteilung Außenbeziehungen bei der Landeshauptstadt Stuttgart
Wenn wir über Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sprechen, gehört der Globale Süden mit dazu. Und zwar mit Priorität.
Guido Ritter, Mitglied in der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Münster
Wir sind überzeugt davon, dass sich die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam lösen lassen. In der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit knüpfen wir stabile Netzwerke, entwickeln gemeinsam Projekte eng an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort und schaffen den Rahmen für einen lebendigen Austausch und gegenseitiges Lernen zwischen den Bürger*innen in Erlangen und unseren Partnern im Globalen Süden.
Silvia Klein, Leiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt/Internationale Beziehungen bei der Stadt Erlangen
Kommunen können auf lokaler Ebene viel bewirken. Mir persönlich ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und meinen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit zu leisten.
Dominique Gillbeert, Leiterin Stabsstelle Vielfalt bei der Stadt Ingelheim am Rhein
Kommunen bewegen Menschen. Vor Ort können wir die Bürgerschaft direkt ansprechen und motivieren. Dieser direkte Impact ist die Motivation meines Handelns.
Max Harders, Nachhaltigkeitsmanager bei der Stadt Pattensen
Alle sind miteinander verbunden – und nur gemeinsam verändern wir unsere Welt.
Katharina Sarah Müller, Büro Internationales bei der Stadt Münster
Freundschaften bilden, Projekte vor Ort ermöglichen und damit zeigen, dass sich der Einsatz für die Entwicklungspolitik lohnt!
Ralf Uhlenbruch, Bürgermeister der Gemeinde Perl
In einer globalisierten Welt tragen wir alle gemeinsam Verantwortung – für eine lebenswerte Zukunft in allen Teilen der Erde. Das sollten wir uns bewusstmachen.
Christian Lorenz, Leiter Bildungsbüro beim Landkreis Bamberg
Beleben wir kommunale Partnerschaften mit Bildung - damit aus 1.000 Stimmen 1.000 Schulen werden!
Stefan Rößle, Landrat Landkreis Donau-Ries, Vorsitzender 1.000 Schulen für unsere Welt e.V.
In 13 Jahren meiner Bürgermeisterzeit ist unser Projekt mit Engagement Global das, welches mich persönlich am glücklichsten macht und eine große Befriedigung im Rückblick auf die erfolgreiche, harmonische und interessante Zusammenarbeit mit Menschen aus Afrika und Deutschland gibt! Es macht Hoffnung!
Peter Lehnert, Bürgermeister der Gemeinde Nalbach
In einer schnelllebigen Welt verändern sich Entwicklungspotenziale extrem kurzfristig: Waren wir in Deutschland gestern noch Vorreiter in verschiedenen Bereichen, zeichnet sich heutzutage ein enormes Entwicklungspotenzial, beispielsweise im Bereich der Digitalisierung, ab. Hier können wir auf kommunaler Ebene ansetzen und zum Beispiel von unseren ukrainischen oder türkischen Partnern lernen. Entwicklungszusammenarbeit ist wichtig, nicht nur für andere, sondern teilweise auch primär für uns.
Maulud Amir, Sachgebietsleitung bei der Stadt Troisdorf
Gemeinsame Projekte über eine Landesgrenze oder besser noch, über mehrere Landesgrenzen, stärken die Gemeinschaft der Völker und das Miteinander auf unserer Erde.
Jürgen Leindecker, Landesgeschäftsführer a.D. beim Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt
Die Welt steht vor einem großen Wandel. Um ihn zu gestalten, müssen wir uns kennenlernen, voneinander lernen und eine gemeinsame Vision entwickeln. Durch eine Partnerschaft mit einer Kommune aus einem anderen Teil der Erde können alle neue Perspektiven und Ideen kennenlernen. Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) helfen dabei, diese Perspektiven sichtbar zu machen.
Benedict Steilmann, Referent Globales Lernen bei DVV International
Globalisierung ist nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch soziale Zusammenarbeit. Wir leben alle in einer gemeinsamen Welt. Wenn wir gemeinsam unsere Stärken, Talente und unser Engagement vereinen, können wir auch gemeinsam wachsen und Gutes bewirken. Dafür braucht es aktive Entwicklungsarbeit und starke Vorbilder in der internationalen Partnerschaftsarbeit. Als Bürgermeister möchte ich ein solches Vorbild sein.
Andreas Hübgen, Bürgermeister der Gemeinde Illingen (Saar)
Als Kommunalpolitiker möchte ich auch meinen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten. Wir können vor Ort im Kleinen einiges dafür tun. Unsere Stadt ist multikulturell und wird durch die Perspektiven unserer Bürger*innen aus anderen Weltregionen sehr bereichert. Kommunale Entwicklungspolitik heißt den Blick für andere Erfahrungen zu öffnen und voneinander zu lernen.
Bernhard Schüßler, Stadtrat der Stadt Unterschleißheim
Für mich persönlich bedeutet die Arbeit an nachhaltiger Entwicklung zugleich die Arbeit an einer lebenswerten Zukunft. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit bietet dabei eine wertvolle Möglichkeit zum Austausch und zur Inspiration.
Caroline Stockmann, Fachdienst Kreisentwicklung und Klimaschutz beim Landkreis Marburg-Biedenkopf
Engagement für und in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit beweist den Willen, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Städte können – im Kleinen – die Welt dank der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit ein Stück mitgestalten. Die Stadt Münster möchte sehr gerne Mit-Gestalterin sein – also nutzen wir diese Chance!
Christiane Lösel, Leitung Büro Internationales in der Stadt Münster
Nachhaltige Kommune heißt für mich, dass wir uns entwickeln und in der Zukunft eine Traumgemeinde haben. Die Schulen sind dann gut ausgestattet. Die Menschen, besonders die Älteren erhalten im Dorf medizinische Versorgung und müssen nicht in die Stadt fahren. Und wir haben eine zentrale Wasserversorgung. Wir engagieren uns nicht nur für unsere Gemeinde. Wir tun das auch für unseren Sohn, damit unsere Kinder und Enkel in Zukunft ein bisschen mehr haben. Das alles wäre im Frieden möglich. Davon träumen wir sehr.
Serhij Lukanjuk, Einheimische Fachkraft in der Kommune Woloka, Oblast Chernivtsi (Ukraine)
Internationale Zusammenarbeit ist eine Chance für gemeinsames Lernen. Sie ermöglicht es, wirksame Ansätze zu übernehmen, neue Ideen zu entwickeln und Partnerschaften aufzubauen, die auf gegenseitiger Unterstützung und Vertrauen basieren.
Marta Zhovtok, Fachkraft zur Unterstützung der Kommunalpartnerschaft zwischen Lingen und Lanivtsi (Ukraine)
Kommunen arbeiten näher an Bürgerinnen und Bürgern, wodurch reale Bedarfe besser bekannt sind und bedient werden können. Kooperationen zwischen Kommunen sind in ihrer Komplexität, ihren Maßnahmen und Wirkungen einfacher nachzuvollziehen und in der Einen Welt essenzieller Bestandteil zur Zusammenarbeit sowie zur Reduzierung von Barrieren – sowohl mental als auch physisch.
Paul Marschner, Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik beim Landkreis Traunstein
Ingelheim ist mit einem Weltkonzern sehr global aufgestellt, weshalb ich als Stadtrat und als Dipl. Geograf alle internationalen Kontakte und Engagements schätze. Vor Jahrzehnten war ich selbst zwei Jahre in Ruanda in einem Partnerschafftsprojekt vor Ort.
Arndt Werner, Stadtrat bei der Stadt Ingelheim am Rhein
Einander Achtung und Wertschätzung zu geben, ist ein Start für ein konstruktives Miteinander.
Mario Hecker, Bürgermeister der Gemeinde Kalletal
Kommunale, auch von engagierten Personen getragene Hilfe in Regionen dieser Erde, die unsere Unterstützung brauchen, liegen mir sehr am Herzen. Mit Freunden und Bekannten unterstütze ich z.B. junge Menschen aus den Stadtrandsiedlungen in Südafrika auf ihrem Weg durch Schule und Studium. Jedes einzelne Lächeln ist dieser Mühen wert.
Ralph Spiegler, Bürgermeister Verbandsgemeinde Nieder-Olm und Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB)
Kommunale Entwicklungspolitik ist wichtig, weil sie globale Verantwortung in die Nähe der Menschen holt und zeigt, dass Solidarität und Gerechtigkeit im Kleinen beginnen.
Samantha Westphal, Verwaltungsmitarbeiterin der Stadt Oldenburg
Kleine und große Städte leisten einen wichtigen Beitrag für die kommunale Entwicklungspolitik. Das Nachhaltigkeitsziel SDG 11 ‚Nachhaltige Städte und Gemeinden‘ ist für uns gleichzeitig Verpflichtung und Herausforderung.
Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein
Wer glaubhaft versichern will, dass Städte wichtige Akteure der internationalen Beziehungen sind, der muss sich vor allem um die Zusammenarbeit mit Kommunen aus dem Globalen Süden kümmern - dort nämlich liegt der Schlüssel zur Weiterentwicklung der globalen Ordnung und zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und nachhaltige Entwicklung.
Jessica Breitkopf, Leiterin der Abteilung Internationale und Europäische Angelegenheiten der Landeshauptstadt Düsseldorf
Lokale Entwicklungspolitik auf Augenhöhe stärkt das Vertrauen zwischen den Partnern und führt zu erfolgreichen Ergebnissen. Sie hilft Kommunen, lösungsorientiert an ähnlichen Herausforderungen wie Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie zu arbeiten. Das Besondere: Menschen können sich vor Ort partizipativ einbringen und spüren den Erfolg der Projekte direkt. Das fördert Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Kommunen! Wir brauchen deshalb mehr Partnerschaften zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden sowie eine gute Finanzierung für diese.
Anita Schneider, Präsidentin des Hessischen Landkreistages, Landrätin Landkreis Gießen
Kommunen haben die Bürgernähe, sind vernetzt und direkt an den Leuten dran. Sie können die Relevanz von Entwicklungspolitik hervorheben und diese greifbar machen. Mich motiviert unsere globale Welt und die voranschreitende Klimakreise. Ich habe das Bedürfnis, mich für eine gerechte Welt einzusetzen und das Thema kommunale Entwicklungspolitik voranzubringen.
Stella Benedickt, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik bei der Stadt Rosenheim
In einer Welt, die zunehmend von Hass und Hetze erfüllt ist, von Menschenrechtsverletzungen und kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt ist, nehmen wir Städte, Gemeinden und Landkreise eine wichtige Rolle ein. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen im Globalen Süden leisten wir einen zentralen Beitrag für ein respektvolles Miteinander, Mitgefühl und gegenseitiges Verständnis. Wir hören einander zu, wechseln unsere Perspektive und bewältigen Herausforderungen gemeinsam. Gemeinsam machen wir uns stark für eine gerechte Welt für alle!
Anna Spaulding, Koordinatorin kommunaler Entwicklungspolitik für die Stadt Schwabach
Menschen in Kommunen leben auf der ganzen Welt und es gibt viele Überschneidungen bei Problemen und Lösungswegen. Mit unseren Partnerstädten in Europa haben wir uns auf den Weg gemacht. Es wird Zeit unseren Blick auf andere Kontinente zu richten.
Beate Schirrmeister-Heinen, Fraktionsvorsitzende des B90/Grüne der Stadt Erkelenz
Kommunale Entwicklungszusammenarbeit zeigt: Echte Veränderung beginnt dort, wo Verantwortung übernommen wird – vor Ort in den Kommunen. Für uns heißt das, globale Verantwortung zu leben und Brücken zu bauen über gemeinsame Projekte und den Austausch mit unserer Partnerstadt in Sambia.
Lieselotte Heinz, Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Stadt Dormagen
Einfach anfangen — Unterstützung kommt in bester Manier von SKEW/Engagement Global und vielen anderen engagierten Menschen aus einem wertvollen Netzwerk. Herzblut und den Willen, Menschen zu unterstützen, die wesentlich höhere Herausforderungen im Alltag haben als wir in Deutschland — das genügt, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Außerdem ist der interkulturelle Austausch von unschätzbarem Wert im gegenseitigen Verstehen auf unserer Einen Welt.“
Markus Reichart, Bürgermeister der Marktgemeinde Heimenkirch
Durch die kommunale Entwicklungspolitik erlebe ich die Demokratie auf anderer Ebene. Hier werden global Brücken gebaut, Stimmen gehört und dadurch eine tolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bürger geschaffen.
Akoth Sewe, Kosewe Children’s library Kenia e.V in Ingelheim am Rhein
Kommunale Entwicklungspolitik ist ein Bestandteil einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Als Teil der Einen Welt muss man auch in ihr handeln. […] Meine Kommune profitiert vom internationalen Vergleich: Was machen unsere Partnerstädte – was tun wir? Der gewonnene „Blick von außen“ hilft auch innerhalb der Kommune weiter.
Eberhardt Kettlitz, Stellvertretender Fachbereichsleiter bei der Stadt Gudensberg
Investitionen jeglicher Art in die Umsetzung der globalen Agenda 2030 sind Investitionen in uns selbst. Gelebte kommunale Entwicklungspolitik hat das verstanden.
Hannah Wagner, Umweltbeauftragte bei der Stadt Rottenburg am Neckar
Die kommunale Entwicklungspolitik leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Sie ist unverzichtbar für die Bewältigung der Krisen, insbesondere der Klimakrise. Wir profitieren vom Austausch in unseren Klimapartnerschaften […]. Dazu kommt eine Auswirkung auf die Stadtgesellschaft durch eine starke zivilgesellschaftliche Bewegung. Ein gemeinsames Engagement, das den persönlichen Blick auf das, was wirklich zählt, verändert.
Holger Heß, Referatsleitung bei der Stadt Ludwigsburg
Durch den Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit können afrikanische und europäische Kommunen Gräben überwinden und florierende Städte aufbauen, in denen Innovation auf Tradition und Nachhaltigkeit auf Wohlstand trifft. (Übersetzt aus dem Englischen)
Sa Viour Divine Agbeviade, Partnership Coordinator in Keta, Ghana
Wir sind alle vernetzt, weil wir auf dem gleichen Planeten leben. Unsere Aktionen haben Wirkungen auf andere Teile dieses Planeten. Sorgen wir dafür, dass diese Auswirkungen positiv für Mensch und Natur sind.
Cristina Aguirre, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik bei der Gemeinde Frickingen
Wir haben immer noch nicht begriffen, dass wir Menschen nur Teil der Natur sind und wir unsere Grundlagen zerstören. Wir müssen dieses Bewusstsein für eine konsequente Umsetzung der SDG‘s und vor allem mit kommunaler Partnerschaftsarbeit auf Augenhöhe wecken und in Taten umsetzen!
Claudia Zempel, Stellvertretende Geschäftsführerin beim Städteverband Schleswig-Holstein
Ich engagiere mich für kommunale Entwicklungspolitik, weil ich in Padang (Indonesien) erlebt habe, wie stark der Austausch mit Hildesheim wirkt. Die Partnerschaft half, ein gerechtes Abfallgebührensystem aufzubauen – auf Basis jahrzehntelanger Hildesheimer Erfahrung. Das System ist nun Grundlage für bessere Entsorgung in einer Millionenstadt. Genau so entsteht globale Wirkung durch lokale Partnerschaft.
Michell Rohmann, Berater bei der Stadt Hildesheim
Kommunale Entwicklungspolitik stärkt das globale Verantwortungsbewusstsein auf lokaler Ebene und fördert nachhaltige Partnerschaften zwischen Kommunen weltweit. Sie ermöglicht es ihnen, aktiv zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele beizutragen und dabei gleichzeitig ihre eigene Resilienz und Innovationskraft zu stärken.“
Uwe Zimmermann, stellv. Hauptgeschäftsführer beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB)
Solidarität heißt für uns auch nicht nur in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine zu sein, sondern zu unterstützen wo wir es können. Daher haben wir uns entschieden den Brandschutz mit einem Fahrzeug zu unterstützen und damit auch eine Freundschaft aufzubauen, die uns hilft sich gegenseitig zu verstehen.
Andreas Schönemann, Bürgermeister von Helsa
Kommunale Partnerschaften legen den Grundstein für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern und tragen dazu bei, nachhaltige Effekte in der Zusammenarbeit zu erzielen. Freie und demokratische Staaten stehen in der heutigen Welt vor vielen Herausforderungen. Deshalb müssen wir zusammenstehen! (übersetzt aus dem Ukrainischen)
Bogdan Kelichavyi, Bürgermeister der Kopychynets Gemeinde, Ukraine
Für mich ist diese Arbeit Berufung! Eines der 10. Gebote lautet: "Liebe deinen Nächsten". Ich sehe Partnerschaftsarbeit als Beitrag zum Frieden, lokal aber wirksam! Begegnungen schaffen Vertrauen, und Vertrauen ist die Basis jeder Verständigung, weltweit!
Claudia Sommer, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Wathlingen
Kommunale Entwicklungspolitik ist nahe an den Bedarfen der Menschen. Mich motiviert, auf persönliche Ebene einen kleinen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten.
Beate Maier-Graf, Koordinatorin bei der Stadt Memmingen
Wir sind Global Citizens! Eine Welt, ein Menschsein. Ich hatte das Glück, in der EU aufwachsen zu dürfen. Wir müssen transnational denken und handeln.
Joachim Janas, Mitglied des Stadtrats bei der Stadt Ingelheim am Rhein
Die kommunale Entwicklungspolitik macht das Abstrakte der SDGs (Sustainable Development Goals) durch die direkte Erfahrung der Wirkung globaler und lokaler Handlungen greifbar und trägt damit zur Völkerverständigung sowie zur Vermittlung demokratischer Werte bei.
Stefanie Skuppin, Leiterin Büro Stadtpräsidentin bei der Landeshauptstadt Kiel
Kommunale Entwicklungspolitik entsteht aus der Mitte der Gesellschaft, wirkt vor Ort und weltweit. Die Kommunen sind wichtige Akteure, um unsere Zukunft lebenswert zu gestalten.“
Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
In unseren kommunalen Partnerschaften werden die Geschichten geschrieben, die uns die Kraft für eine soziale, gerechte und nachhaltige Welt geben. Es sind Geschichten des gegenseitigen Lernens, bei denen Vertrauen wächst und Wege zueinander führen. Unsere Partnerschaften sind eine starke Antwort auf alle Versuche, die Welt der Solidarität zu berauben.
Frank-Tilo Becher, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Gießen
Bei uns in den Städten und Gemeinden leben Menschen aus der ganzen Welt. Auch für sie lohnt es sich, dass wir uns auf der kommunalen Ebene für ein nachhaltiges und friedliches Miteinander engagieren. Seit 2023 gibt es eine Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chortkiv, aus der eine echte Freundschaft entstanden ist. Die ukrainischen Menschen in Bad Soden-Salmünster würdigen dieses Engagement und beteiligen sich aktiv am gesellschaftlichen Zusammenleben vor Ort - das zu sehen ist großartig!
Dominik Brasch, Bürgermeister der Stadt Bad Soden-Salmünster
Kommunale Entwicklungspolitik? Konkrete Maßnahmen entsprechend der tatsächlichen Bedürfnisse unserer ukrainischen Partnerstadt Truskavets. Sie ist im Ergebnis sichtbar, hilft und unterstützt - und erweitert auch nach 40 Jahren kommunaler Arbeit meinen Horizont.
Stefan Hausknecht, Erster Samtgemeinderat der Samtgemeinde Wathlingen
Kommunale Entwicklungszusammenarbeit ist vor Ort erlebbar... und das für beide Seiten in der Verwaltung und in der Bürgerschaft, in Deutschland und im Partnerland.
Michael Sallat, Referatsleiter Kommunale Entwicklungszusammenarbeit beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB)
Angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit und aktueller geopolitischer Entwicklungen ist kommunale Entwicklungspolitik wichtiger denn je: Kommunen leisten einen wertvollen Beitrag zur globalen Gerechtigkeit und Solidarität, zur Bekämpfung von Not und Armut und damit zum Zusammenhalt. Kommunale Entwicklungspolitik gestaltet auf Augenhöhe. Vor allem aber: Kommunale Entwicklungspolitik bringt Menschen zusammen, kommt an und wirkt dort, wo sie am meisten gebraucht wird.
Lina Furch, Leiterin der Abteilung Europa/Internationales des Deutschen Städtetages, stellvertretende Generalsekretärin der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE)
Pandemien, extreme Wetterereignisse und schwere Konflikte sind alleine nicht lösbar. Nur gemeinsam, auf allen Ebenen, können wir erfolgreich sein. Die Landkreise, Städte und Gemeinden spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Mit kommunaler Entwicklungspolitik können wir Verantwortung in einer globalisierten Welt übernehmen, Solidarität leben und Achtsam mit der Welt und unseren Mitmenschen umzugehen. Mit Gemeinschaftssinn, Kreativität und Mut können wir Ideen entwickeln, weitergeben und weltweit umsetzten und so unsere Welt von morgen gestalten.
Teresa Raith, Nachhaltigkeitskoordinatorin im Landkreis Regen
Lasst uns die Menschen ermächtigen, gemeinsam ihre Gemeinde zukunftssicher zu machen. Nutzen wir die Chance, dass Einwohner*innen ihre Gemeinde selbst besser machen – durch eigenes Engagement, Ideen und in Zusammenarbeit. Mit Weitblick und dem Mut, den es braucht, die Dinge positiv zu verändern.
Andreas Brohm, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte
Mich bewegt die kommunale Entwicklungspolitik ganz persönlich, weil sie dort ansetzt, wo Veränderungen für unsere Kinder, Enkelkinder und die kommenden Generationen am unmittelbarsten spürbar werden – in unseren Städten, Dörfern und Nachbarschaften. Hier können wir zeigen, dass globale Verantwortung und lokales Handeln untrennbar miteinander verbunden sind. Mich begeistert vor allem, dass kommunales Engagement konkrete Brücken schlägt zwischen Nord und Süd, zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Lebensrealitäten, aber auch zwischen Gegenwart und Zukunft. Es geht darum, gerechte und nachhaltige Strukturen aufzubauen und nicht nur kurzfristig zu wirken, sondern langfristig Lebensqualität zu sichern.
Jenny Bartels, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik in Tangerhütte
Internationale Partnerschaften auf lokaler Ebene haben des Potenzial, mit kleinen Schritten einen Beitrag zu einem globalen Transformationsprozess zu leisten: Armut zu verringern, Ungleichheiten abzuschaffen, die Klimakrise zu bekämpfen und für Frieden und Völkerverständigung einzustehen. Das motiviert mich, mich in meiner Kommune und meiner täglichen Arbeit in der Stadtverwaltung auch entwicklungspolitisch zu engagieren.
Benjamin Leers, Beauftragter für Internationales bei der Hansestadt Wismar
Viele Menschen mit Migrationsgeschichte haben enge Verbindungen zu ihren Herkunftsländern. Kommunale internationale Zusammenarbeit kann diese transnationalen Beziehungen nutzen, um Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden zu fördern und globale Nachhaltigkeitsziele lokal zu verankern. Mit ihrer Expertise und ihrem Engagement nehmen Menschen mit Migrationsgeschichte eine Brückenfunktion ein.
Gilberte Raymonde Mandel-Driesen, Vorsitzende des Axatin e.V. und Projektleitung im Centrum für Bürgerschaftliches Engagement (CBE e.V.) in Mülheim an der Ruhr