Gerade die persönlichen Begegnungen sind eine große Stärke der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, denn sie schaffen langfristige Verbindung und die Motivation, gemeinsam für ein friedliches Europa einzustehen. Sehr deutlich wurde dies in der Rede von Nathanael Liminski, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, der von seinem Besuch in der Region Dnipropetrowsk berichtete. Den prägenden Eindruck, den besonders die Ärzt*innen und Patient*innen des Militärkrankenhauses in Dnipro bei ihm hinterließen, konnte er dem Publikum mit bewegenden Worten vermitteln. Sein Appell: Deutschland mit seinen rund 10.000 Kommunen solle mindestens 1.000 Partnerschaften mit ukrainischen Städten und Gemeinden anstreben, um den Menschen in der Ukraine die größtmögliche Verbundenheit und Unterstützung zu versichern. Dies sei insbesondere dann wichtig, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit in Deutschland für die Situation in der Ukraine abnimmt.