Nach diesen Inputs gehörte die weitere Konferenz ganz den Anliegen und Stimmen der kommunalen Partnerschaften selbst.
In Open Spaces wurde diejenigen Themen aufgegriffen, die den Partnerschaften aktuell am Herzen liegen. Großen Zulauf fand die Session zur EU-Strategie „Global Gateway“. In anderen Gruppen wurden Ansätze wie das Projekt „1.000 Schulen für unsere Welt“ als gutes Einstiegsprojekt für junge Partnerschaften beworben oder auch diskutiert, wie der Sprung von Klein- zu Großprojekten in der Partnerschaft gelingen kann.
Workshops setzten die inhaltliche Arbeit fort und es gab Raum für das gesamte Themenspektrum deutsch-afrikanischer Partnerschaftsarbeit: Biodiversität, Fairtrade, Solarenergie, digitale Konzepte in der Stadtplanung, Integration von Geflüchteten, Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft oder auch gleichberechtige Partnerschaftsarbeit waren nur einige der Themen. Unterfüttert wurden die Diskussionen stets mit vielen Praxisbeispielen und Erfahrungen aus den Kommunen. Nicht nur einmal zeigte sich dabei, wie vernetzt die Themen sind: Beschäftigt man sich mit Abfallmanagement, geht es ganz schnell auch um Sensibilisierung. Die Integration von Geflüchteten berührt Fragen von Stadtplanung, Bildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.