Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unterstützt diese Zusammenarbeit mit umfangreicher inhaltlicher Beratung sowie verschiedenen Angeboten zur finanziellen Förderung, die vor allem angesichts der Kriegssituation auf eine schnelle Unterstützung zugeschnitten sind. Besonders wichtig: Um diese Förderung in Anspruch nehmen zu können, ist keine formelle Kommunalpartnerschaft nötig. Mit dem Format der sogenannten Solidaritätspartnerschaften bietet die SKEW eine niedrigschwellige Möglichkeit an, die Verbundenheit zwischen der deutschen und ukrainischen Kommune zu erklären und die Förderinstrumente nutzen zu können.
Zentral ist dabei die Förderung in Höhe von 90 Prozent über den sogenannten Kleinprojektefonds: Gefördert werden Vorhaben zwischen 1.000 und 50.000 Euro, etwa zur Sicherstellung der lokalen Gesundheitsversorgung durch medizinische Ausstattung, zur Anschaffung von Rettungs- oder Feuerwehrfahrzeugen im Katastrophenschutz oder zum Wiederaufbau kommunaler Basisinfrastruktur. Ebenso unterstützt werden Selbsthilfeinitiativen für Binnenvertriebene, die Beschaffung von IT-Hardware zur Aufrechterhaltung der Verwaltung sowie trilaterale Austauschprojekte. Mit dem zusätzlichen Angebot des Transportkostenzuschusses kann außerdem eine Vollfinanzierung für den Transport von Gütern des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes an Kommunen in der Ukraine in maximaler Höhe von 5.000 Euro erfolgen.
Viele ukrainische Kommunen suchen weiterhin verlässliche Partner*innen in Deutschland – nicht nur für akute Unterstützung, sondern für einen langfristig angelegten partnerschaftlichen Austausch. Wenn Sie sich vorstellen können, eine Solidaritätspartnerschaft einzugehen, sprechen Sie uns gerne an. Wir begleiten Sie bei allen Schritten!
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