Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gehen weit über zerstörte Infrastruktur hinaus. Millionen Menschen sind körperlich und seelisch verletzt, traumatisiert oder durch Flucht und Vertreibung in ihrer Lebensrealität massiv eingeschränkt. Die Versorgungslage ist vielerorts prekär – insbesondere im Bereich Rehabilitation, Prävention und Nachsorge.
Rehabilitation ist dabei nicht nur ein medizinisches Thema, sondern eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die kommunales Handeln, internationale Solidarität und langfristige Partnerschaften erfordert.
Das Fachforum widmet sich der Frage, wie rehabilitative Gesundheitsdienste unter extremen Bedingungen aufrechterhalten, gestärkt und weiterentwickelt werden können. Es beleuchtet konkrete Erfahrungen aus der Ukraine und Deutschland und zeigt auf, wie lokale Initiativen durch internationale Zusammenarbeit eine weitreichende Wirkung entfalten können.