Aus unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Kommunen haben wir schon lange Gewissheit darüber, dass und wie effektiv kommunale Entwicklungspolitik ist. Wir lesen Ihre Berichte über geförderte Projekte, bereiten mit Ihnen gemeinsam Beispiele guter Praxis auf und tauschen uns mit Ihnen in unseren Beratungskontexten und auf Veranstaltungen über Ergebnisse und Effekte kommunaler Entwicklungspolitik aus.
Die neue Studie der OECD bestätigt diese Wahrnehmung. Über zwei Jahre hinweg sind die Autor*innen systematisch den Wirkungen kommunaler Entwicklungspolitik – im englischen Sprachgebrauch unter „Decentralized Development Cooperation – DDC“ gefasst – nachgegangen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag diese vor Ort leistet, konkret inwiefern sie zu nachhaltiger Entwicklung bzw. der Erreichung der SDGs beiträgt und lokale Regierungsführung stärkt. Dabei blickt die Studie sowohl auf die Wirkungen in Ländern des Globalen Südens als auch auf den Nutzen und die Chancen in Ländern des DAC-Ausschusses, also der sogenannten Geberländer.
Der Wert einer solchen Studie ist erheblich, holt sie doch das eingangs beschriebene Praxiswissen aus dem Bereich des Anekdotischen in belegte Fakten. Damit dient sie nicht nur als Legitimation und Argument in politischen Kontexten auf allen Ebenen. Sie liest sich auch als Motivation und Stütze für Ihr Engagement in Ihren Kommunen.
Das Geleitwort von Staatssekretär Johannes Saathoof aus dem BMZ und den Verantwortlichen bei der OECD formuliert es so: