In Chefchaouen griffen die Beteiligten den gemeinsamen Austausch auf, um Klimaschutz und Klimaanpassung stärker im Alltag zu verankern. Dafür bereiteten sie ab 2020 den Umbau eines ehemaligen, nicht mehr genutzten „Ökozentrums“ der Stadt in ein Klima- und Umweltzentrums vor, das als fester Ort für Sensibilisierung, Information und Begegnung dienen soll. Ein mit den Partner*innen in Trier gemeinsam erarbeitetes Konzept half dabei, Themen, Zielgruppen und mögliche Formate zu klären und den Rahmen für die künftige Arbeit im Umweltzentrum abzustecken.
Gleichzeitig nutzte Chefchaouen den Austausch mit Trier, um sich Anregungen für die Bildungsarbeit zu Klima-Themen zu holen. Bei Fachbesuchen in Trier, unter anderem im Forstamt, bekam die Delegation aus Chefchaouen Einblicke, wie Bildungsangebote organisiert und verschiedene Akteur*innen eingebunden werden können. Diese Erfahrungen flossen in die Überlegungen ein, wie das Zentrum in Chefchaouen Schulen, Initiativen und interessierte Bürger*innen ansprechen kann.