Die Klimapartnerschaft zwischen Neu-Isenburg und dem ghanaischen Kwadaso wurde 2019 initiiert und basiert auf einem gemeinsamen Handlungskonzept mit vier Schwerpunkten: Aufforstung, Photovoltaik, Abfallwirtschaft und Fair Trade. Die Anpflanzung von Bäumen ist eine von vier Komponenten der Klimapartnerschaft zwischen Neu-Isenburg und dem ghanaischen Kwadaso. Bis Ende 2024 wurden 40.000 Bäume an Straßen, öffentlichen Plätzen und Schulen gepflanzt.
Unterstützt durch ein Agrarinstitut in Kumasi wurde die Bodenbeschaffenheit an den geplanten Standorten untersucht und darauf aufbauend verschiedene Baumarten ausgewählt, von Guave, Kokos- und Königspalme bis hin zu Teak und Mahagony. Die kontinuierliche Betreuung der Anpflanzungen wird gewährleistet, indem schwache oder nicht angewachsene Bäume ausgetauscht oder an bessere Standorte verpflanzt werden, um deren Vitalität zu sichern. Viele der Straßen in Kwadaso verfügen über einen breiten Grünstreifen in der Mitte, der sich gut für die Baumanpflanzung eignet. Dort, wo es möglich ist, werden auch an Straßenrändern Bäume gepflanzt, so dass Alleen entstehen. Auch öffentliche Plätze wurden für Anpflanzungen ausgewählt.
Der Leiter des Projekts in Ghana ist Pädagoge und Schuldirektor. Die Pflanzung von Setzlingen auf Schulhöfen ist ihm daher ein besonderes Anliegen. Die Schüler*innen pflanzen diese dort selbst, begleitet von Veranstaltungen und Sensibilisierungsprojekten im Hinblick auf den Klimaschutz. Bei Starkregenereignissen wird viel Mutterboden weggeschwemmt. Durch eine bessere Durchwurzelung soll dies in Zukunft deutlich reduziert werden. Zudem werden Schulhöfe, Straßen und Plätze in Zukunft besser beschattet. Die Bäume nehmen CO2 auf, verbessern die Luftqualität und schützen bei starker Hitze.