Wie Wissen wirken kann, zeigt Essen auf besonders anschauliche Weise: Mit dem KaffeeGartenRuhr und dem FairPlayLab hat die Stadt zwei kreative Bildungsprojekte etabliert, die globale Zusammenhänge rund um den fairen Handel vermitteln.
Im KaffeeGartenRuhr im Grugapark entdecken Besucher*innen die Welt des Fairen Handels zwischen Kaffeepflanzen, Baumwolle und Zuckerrohr. Auf interaktiven Info-Säulen und in Workshops erfahren sie, woher unsere Lebensmittel und Alltagsprodukte kommen, wie sie hergestellt werden – und wie fairer Handel zu besseren Lebensbedingungen beiträgt. Der Lernort ist offen für Schulklassen, Familien oder Initiativen und verbindet Bildung, Freizeit und globale Verantwortung an einem Ort.
Das FairPlayLab ist interaktives Entwicklungsformat, das junge Menschen aktiv in die Gestaltung fairer Bildungsinhalte einband. Unter der Leitung des Waldritter e.V. entstand in Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Koordination der Stadt Essen das Kartenspiel FairTradeStories – eine Adaption der bekannten „Black Stories“, die mit ungewöhnlichen, aber realitätsnahen Geschichten zum Nachdenken über globale Lieferketten und Konsumverhalten anregt.
Essen zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung lebendig wird. Mit Experimentierfreude und Kooperationen schafft die Stadt neue Zugänge zu komplexen Themen und macht Fairness im Konsumverhalten für alle Generationen begreifbar. Zusammen mit vielen weiteren Aktionen und Maßnahmen brachten diese Projekte die Stadt Essen auf den 3. Platz unter den Großstädten im Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2025.