Christina Diederichs, Leiterin des Amts für Internationale Beziehungen und Kulturverwaltung in Ingolstadt, betont die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit den verlässlichen Partner*innen vor Ort, insbesondere mit Dari Somé, dem ehemaligen Bürgermeister von Legmoin, und der Krankenpflegerin und Vertreterin des Frauenverbands KORIGANE, Aissata Sangaré. Ihr Engagement und ihre Zusammenarbeit sind entscheidend für den Erfolg der Projekte. Im November 2024 reisten sie im Rahmen des laufenden Projekts nach Ingolstadt, tauschten sich vor Ort mit den Verantwortlichen aus und teilten ihre Erfahrungen und Herausforderungen.
Ein besonderes Highlight war dabei der Besuch von Dari Somé und Aissata Sangaré am Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt. Der Vortrag, in dem sie von der Lebenssituation und den Herausforderungen in Legmoin berichteten, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Schüler*innen.
Neben den praktischen Errungenschaften hat die Partnerschaft auch zu einem tiefen kulturellen Austausch geführt. Die Schulen in Ingolstadt sind zunehmend in die Aktivitäten eingebunden, etwa durch Aktionen wie Spendenläufe. Das Engagement und das Interesse in der Ingolstädter Bevölkerung sind nach wie vor groß, was zu einer positiven Wahrnehmung der Partnerschaft beiträgt.
Die Zusammenarbeit zwischen Ingolstadt und Legmoin ist ein schönes Beispiel für eine nachhaltige, gegenseitige Unterstützung. Auch die Verwaltung und der organisatorische Aufwand, der mit solchen Projekten verbunden ist, werden von den Verantwortlichen als intensive und wertvolle Erfahrung geschätzt. Die Partnerschaft zeigt, dass durch gezielte Unterstützung und einen offenen Dialog zwischen den Partner*innen vor Ort nachhaltige Veränderungen erzielt werden können, die über den rein materiellen Aspekt hinausgehen und langfristig auf beiden Seiten wirken.