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Internationale Zusammenarbeit

Ein Thermometer zeigt 40 Grad an; im Hintergrund verschwommen eine Stadt.

Hitze und Dürren: Kommunale Strategien für mehr Klimaresilienz

Bonn, 27. August 2026. Stärkere, länger anhaltende und häufigere Hitzeperioden – nicht selten begleitet von Dürren und Wasserknappheit – werden infolge des Klimawandels weiter zunehmen. Wie sehr dies Kommunen vor Herausforderungen stellt, wurde erst kürzlich im Juni 2026 mit neuen Hitzerekordwerten in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern deutlich. Zugleich wachsen weltweit die Erfahrungen im Umgang mit diesen Wetterereignissen. Auch der internationale Austausch hierzu gewinnt an Bedeutung.

Eine Menschenmenge vor einem sozialistisch anmutenden Bau.

Partnerschaft in Georgien: Ein Glücksfall mit Herausforderung

Bonn, 21. August 2026. Biberach an der Riß pflegt seit den 1980er-Jahren eine besondere Partnerschaft mit Telavi. Was zur Verständigung zwischen Ost und West begann, lebt seither vom gemeinsamen Engagement – ein Erfolgsrezept insbesondere in Zeiten schwieriger politischer Rahmenbedingungen. Josepha Brugger, seit 2022 im Sachgebiet „Städtepartnerschaften und Familie“ bei der Stadt Biberach tätig, und ihre Vorgängerin Sabine Engelhardt berichten von dieser besonderen Partnerschaft.

Skyline der armenischen Hauptstadt Jerewan vor schneebedeckten Bergen des Ararats im Hintergrund

Ost- und Südosteuropa: Partnerschaften für EU-Impulse und neue Perspektiven

Bonn, 31. Juli 2026. Ob durch Nähe oder weite Distanz – Kommunalpartnerschaften eröffnen neue Perspektiven über Ländergrenzen hinweg. Neben dem Austausch mit Kommunen im Globalen Süden lohnt sich der Blick in die europäische Nachbarschaft. In der Region Ost- und Südosteuropa finden sich passende Partner*innen mit zahlreichen thematischen Anknüpfungspunkten, europapolitischen Zielsetzungen und bereichernden Begegnungen.

Rollups zu Veranstaltung von der SKEW und der Stadt Dortmund

Wie kommunale Entwicklungszusammenarbeit die lokale Wirtschaft stärkt

Dortmund, 30. Juli 2026. Wie können Kommunen, Wirtschaft und Entwicklungspolitik gemeinsam nachhaltige Entwicklung fördern und voneinander profitieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Werkstattgesprächs „Standort Welt“ am 15. Juli 2026, zu dem wir gemeinsam mit der Stadt Dortmund im Auftrag des BMZ eingeladen hatten. Die neue Gesprächsreihe trägt dazu bei, Potenziale für eine stärkere Zusammenarbeit auszuloten.

Eine grüne, eine gelbe und eine schwarze Mülltonne vor einer roten Wand.

Wie Kommunalpartnerschaften Abfallwirtschaft voranbringen

Bonn, 26. Juni 2026. Was wäre, wenn bekannte Hersteller*innen von Markenprodukten Verantwortung für ihren Abfall übernehmen müssten – auch noch lange nach dem Verkauf eines Produkts? Weltweit wachsen die Bemühungen, Abfall nicht nur zu entsorgen, sondern ihn zu vermeiden, wiederzuverwenden und besser zu recyceln. Kommunale Partnerschaften zeigen, wie Landkreise, Städte und Gemeinden gemeinsam Lösungen entwickeln können – beispielsweise die zwischen Furth und Karagwe oder dem Landkreis Gießen und Mubende.

Ein Wassertropfen, dessen Form und Farben der Erde ähneln

Wenn Trinkwasser knapp wird: Wie Kommunen miteinander Lösungen entwickeln

Bonn, 13. Mai 2026. Die Ressource Wasser wird knapper – in Lateinamerika ebenso wie in Deutschland. Zwei kommunale Partnerschaften verfolgen daher ein gemeinsames Ziel: Die Trinkwasserversorgung für die Zukunft sicherer zu machen. Die Partnerschaften zwischen Neustadt an der Weinstraße und dem bolivianischen Independencia sowie Bietigheim-Bissingen und Tupungato in Argentinien zeigen, wie gemeinsam wirksame Verbesserungen umgesetzt werden können.

Luftaufnahme auf ein Feld mit rötlicher Erde. Jugendliche formen dort den Schriftzug "MULTI".

Jugend in kommunalen Partnerschaften mit Südosteuropa

Bonn, 30. April 2026. In kommunalen Partnerschaften geht es oft um Zukunftsfragen und darum, wie gemeinsame Initiativen zu einer nachhaltigen Kommunalentwicklung beitragen. Diejenigen einzubeziehen, die diese Entwicklungen am meisten betreffen werden – Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene – drängt sich dabei geradezu auf. In den Partnerschaften zwischen deutschen und südosteuropäischen Kommunen ist das Thema Jugend auffallend präsent.

Porträt von Florian Tögel vor einer Backsteinwand

Stabile 7 von 10 Punkten: Resilienz in der Partnerschaft Ludwigsburg – Ambato

Bonn, 21. April 2026. Florian Tögel koordiniert die Klimapartnerschaft zwischen Ludwigsburg und dem ecuadorianischen Ambato – seit nunmehr fast 10 Jahren. Wir haben ihm Stichworte aus unserer neuen Publikation über resiliente Partnerschaften zugeworfen und ihn gefragt, was er mit Blick auf den partnerschaftlichen Alltag damit verbindet. Im Interview berichtet er, was es aus seiner Sicht braucht, damit Partnerschaftsarbeit lebendig bleibt und nachhaltig gelingt.

Blick von oben auf weiße niedrige Häuser mit blauen Fensterläden.

Energie fürs Gemeindezentrum – Lernstoff fürs Klassenzimmer

Bonn, 1. April 2026. Was hat ein Gemeindezentrum in Tunesien mit Klassenzimmern in Ober- und Unterfranken zu tun? Und warum wird die Energiewende genau dort sichtbar? In der Partnerschaft zwischen der Baunach-Allianz in Bayern und der tunesischen Stadt El Maâmoura steht Photovoltaik nicht nur für klimafreundlichen Strom, sondern auch für Experimentieren, Austausch und gemeinsames Begreifen globaler Zusammenhänge.

Mehrere Personen laufen über ein Feld mit hohem Gras. Im Hintergrund ist ein großes Solarpanel zu sehen.

Verbindlich für Klima und Nachhaltigkeit

Bonn, 30. März 2026. Mit kommunaler Partnerschaft das Klima retten? Vermutlich nicht. Dass Kommunen in ihren Partnerschaften aber durchaus einen Unterschied machen, zeigen das Engagement von Dresden und Brazzaville sowie von Pfaffenhofen und Turrialba. Als Klima- bzw. Nachhaltigkeitspartnerschaft schaffen sie Rahmenbedingungen, bringen Prozesse in Gang und setzen Projekte um. Damit engagieren sie sich weit über ihre Pflichtaufgaben hinaus – verbindlich, aber auch wissend, dass Veränderung bisweilen langen Atem braucht.

Flaggen von Ghana und Nordrhein-Westfalen nebeneinander.

Politische Wechsel überstehen – Strategien der Partnerschaften zwischen Ghana und NRW

Bonn, 20. Januar 2026. Wahljahre können eine Herausforderung für kommunale Partnerschaften sein. Die Städteverbindungen im Rahmen der Länderpartnerschaft zwischen NRW und Ghana haben in den vergangenen Monaten diverse politische Wechsel durchlebt. Nun geht es um das Stabilisieren oder auch den Aufbau neuer Kontakte. Wir blicken auf die Ereignisse der letzten Zeit zurück und auf die Strategien der Akteur*innen, mit den Umbrüchen umzugehen.

Konferenzsituation: viele Menschen stehen in einem Saal und unterhalten sich in kleineren Gruppen

Voneinander lernen, gemeinsam handeln: Partnerschaften für die Kommune von morgen

Bonn, 16. Januar 2026. Über Tausende von Kilometern hinweg arbeiten deutsche und lateinamerikanische Kommunen an einer gemeinsamen Vision: lebenswerte, zukunftsfähige Städte. Ihre Erfahrungen zeigen, wie der wechselseitige Austausch sie voranbringt. Diskussionen über aktuelle Themen, aber auch über Herausforderungen in der Zusammenarbeit prägten die Partnerschaftskonferenz für deutsche und lateinamerikanische Kommunen 2024 in Köln. Ein Jahr später haben wir nachgefragt.