Das Netzwerk umfasst derzeit rund 160 Partnerschaften deutscher Kommunen mit Partnerkommunen aus 30 Ländern in Subsahara-Afrika. Diese arbeiten an unterschiedlichen Themen kommunaler Daseinsvorsorge wie Abfallmanagement, Erneuerbare Energien, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, Renaturierung, nachhaltige Stadtentwicklung und -planung, adressieren aber auch Themen wie (Umwelt-)Bildung, Gesundheit, Inklusion, Geschlechtergerechtigkeit oder Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
Dabei steht insbesondere der Umgang mit den Auswirkungen der zunehmenden Urbanisierung in afrikanischen Kommunen im Fokus der Zusammenarbeit: Die Infrastruktur muss ausgebaut und verbessert und die Folgen des Klimawandels müssen abgemildert werden. Dieser Trend wird durch das in den nächsten Jahrzehnten zu erwartende Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent weiter anhalten. Auch bedeutet dies einen großen Bedarf an beruflichen Perspektiven und Arbeitsmöglichkeiten für die meist sehr junge Bevölkerung in afrikanischen Ländern, wodurch auch die Kooperation mit der lokalen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Es gibt also eine große Bandbreite an Themen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die gemeinsam entwickelten Lösungsansätze können dabei sowohl in Kommunen aus Subsahara-Afrika als auch in deutschen Kommunen wichtige Impulse für kommunales Handeln geben.