Wir bieten fundierte Beratung, Vernetzung und Förderung für Kommunen – Ihr Rundum-Paket für kommunale Nachhaltigkeit und globale Verantwortung.
Engagement kommunaler Unternehmen weltweit
Starke Akteure in internationalen Partnerschaften
Kommunale Unternehmen beteiligen sich zunehmend an internationalen Partnerschaften, um ihre fachliche Expertise und ihre organisatorischen Erfahrungen einzubringen. Sie nutzen ihre Kenntnisse aus der Daseinsvorsorge, um Partnerkommunen in Bereichen wie Energieversorgung, Wasser- und Abfallwirtschaft, Stadtentwicklung oder Klimaschutz zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf direktem Wissenstransfer, nachhaltiger Infrastrukturentwicklung und fachlicher Zusammenarbeit. Dadurch werden sowohl die Partnerkommunen als auch die eigenen Kompetenzen gestärkt.
Besichtigung einer Forschungskläranlage der Universität Stuttgart. Foto: Engagement Global
Kommunale Unternehmen bringen in Schlüsselbereichen wie Energieversorgung, Wasser- und Abfallwirtschaft, Klimaschutz, Stadtentwicklung und öffentlichem Nahverkehr praxisnahes Know-how, technische Expertise und nachhaltige Lösungsansätze ein. Durch ihre enge Verankerung in der lokalen Gemeinschaft können sie Erfahrungen in der Daseinsvorsorge einbringen und Partnerkommunen beim Aufbau lokaler Kapazitäten unterstützen.
Sie leisten einen direkten Wissenstransfer auf gleichberechtigter Basis und tragen durch ihre Erfahrung in Planung, Betrieb und Management kommunaler Infrastrukturen zur nachhaltigen Infrastrukturentwicklung bei. Damit fungieren kommunale Unternehmen als fachlich und organisatorisch tragfähige Partner, die ihre Kompetenzen gezielt einsetzen, um die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit kommunaler Strukturen zu stärken.
Mehrwert für Kommunen und Unternehmen in Deutschland
Die Beteiligung kommunaler Unternehmen an internationalen Partnerschaften bietet sowohl fachliche als auch organisatorische Vorteile. Durch den Wissenstransfer werden Dienstleistungen in den Partnerkommunen optimiert. Gleichzeitig erweitert sich die eigene Fachkompetenz und es entstehen neue, praxisorientierte Lösungsansätze
Die Mitarbeitenden erwerben interkulturelle und weitere fachliche Kompetenzen und erweitern ihre Problemlösungsfähigkeiten in unterschiedlichen organisatorischen und kulturellen Kontexten. Dies wirkt sich positiv auf die Mitarbeitermotivation und die Fachkräftebindung aus. Zudem stärkt das Engagement das Image und die Reputation der Unternehmen als verantwortungsvolle Akteure der Daseinsvorsorge.
Die Zusammenarbeit mit Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in Partnerländern ermöglicht die Etablierung langfristiger Beziehungen und eröffnet Potenziale für neue Kooperationen. Durch die Einbindung lokaler NGOs, Bildungseinrichtungen und internationaler Organisationen entstehen Multiakteurspartnerschaften, die Wissen und Ressourcen effizient bündeln. Darüber hinaus leisten kommunale Unternehmen einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 und kommunaler Nachhaltigkeitsstrategien, insbesondere in den Bereichen Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Entwicklung.
Strukturen und Rahmenbedingungen der Unterstützung
Die SKEW ist eine zentrale Anlaufstelle für kommunale Unternehmen, die sich in internationalen Partnerschaften engagieren möchten. Sie bietet Fachveranstaltungen, Vernetzungsmöglichkeiten und Beratungsleistungen, um die Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Partnerschaften zu erleichtern.
Kommunale Unternehmen haben die Möglichkeit, an Fachaustauschreisen teilzunehmen und direkt zur Projektarbeit beizutragen. Dabei werden gemeinsame Aktionspläne entwickelt und die Partnerschaftsarbeit kontinuierlich begleitet. Der Erfahrungsaustausch und die fachliche Vertiefung erfolgen durch Peer Learning, beispielsweise in Form von Trainings, Schulungen, Hospitationen, Beratungen oder Workshops. Gleichzeitig werden Projektideen vorbereitet und umgesetzt, während Lernerfahrungen ausgewertet werden, um zukünftige Ziele der Partnerschaften zu definieren.
Darüber hinaus können kommunale Unternehmen an Fach- und Vernetzungsveranstaltungen der SKEW teilnehmen. Diese dienen der fachlichen Qualifizierung sowie dem Austausch mit anderen Partnerakteuren. Hier können bewährte Projekte präsentiert und Erfahrungen geteilt werden.
Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt arbeitet mit relevanten Fachverbänden wie dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) zusammen und tauscht Informationen mit der von der GIZ umgesetzten Betreiberplattform zur Förderung von Betreiberpartnerschaften aus.
Partnerschaften bieten nicht nur den Partnerkommunen Vorteile, sondern tragen auch zur Stärkung der Fachkompetenz und der organisatorischen Erfahrung der beteiligten Unternehmen bei. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Stadtentwicklung, für deren Bewältigung lokale Handlungsstrategien unerlässlich sind, wird die Bedeutung kommunaler Unternehmen weiter zunehmen. Eine systematische Einbindung kommunaler Unternehmen trägt dazu bei, diese Aufgaben effizient und praxisnah umzusetzen. Die langfristigen Auswirkungen solcher Partnerschaften hängen dabei von kontinuierlicher Vernetzung, Wissensaustausch und fachlicher Unterstützung ab. Partnerkommunen können Unternehmen gezielt in die Partnerschaftsarbeit einbinden.
Neuigkeiten aus dem Projekt
Vom Engagement kommunaler Unternehmen profitieren alle Seiten
Gersthofen und Köln stellen das Engagement ihrer kommunalen Unternehmen vor.