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Porträt von Jenny Bartels

1.000 Stimmen: Nachhaltige Strukturen aufbauen, langfristig Lebensqualität sichern

Bonn, 11. Dezember 2025. Jenny Bartels aus der Einheitsgemeinde Tangerhütte in der Altmark ist eine von 1.000 Stimmen. Als Koordinatorin der Einheitsgemeinde Tangerhütte begleitet sie nicht nur die kommunale Partnerschaft des Ortsteils Lüderitz mit Lüderitz in Namibia, sondern sieht sich auch als Ansprechpartnerin und Vermittlerin zwischen Kommune und Zivilgesellschaft. Der nächste Schritt ist die Erarbeitung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie unter Einbindung des starken Ehrenamts vor Ort. Mehr dazu lesen Sie in unserem Interview!

Alter Schiffsanker auf dem Boden. Im Hintergrund verschwommen ein kleiner Hafen und eine kleinstädtische Häuserkulisse.

Lokal handeln, global wirken: Zehn Jahre „Club der Agenda 2030-Kommunen“

Bonn, 9. Dezember 2025. Beim Jubiläumstreffen am 18. und 19. November 2025 in Frankfurt am Main wurde deutlich, warum immer mehr Kommunen die Musterresolution „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnen – und wie viel Kraft im Netzwerk steckt. Rückblicke, Stimmen aus der Praxis und ein Blick nach vorn zeigen: Die Kommunen arbeiten entschlossen an der Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen – auch, wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden.

Zu sehen ist ein Teil eines Karnevalszugs. Rechts vorne im Bild steht eine Person mit einem Mikrofon in der Hand. Sie trägt einen bunt gepunkteten Hut. Mittig sieht man einen Wagen mit dem Schriftzug „Zesamme fairrückt“.

Wie Kommunen fairen Handel und Wirtschaft vor Ort zusammendenken

Bonn, 4. Dezember 2025. Wie vielfältig fairer Handel auch mit Wirtschaft und Tourismus verbunden werden kann, zeigen spannende Beispiele aus unserem Hauptstadtwettbewerb: In Lingen/Ems etwa verwandelte die Faire Meile den Marktplatz in eine lebendige Bühne, auf der Weltläden, Fachgeschäfte und regionale Erzeuger den fairen Handel mitten ins Stadtleben holten. Münster wiederum entwickelte mit dem Fair City Guide eine digitale Plattform, die nachhaltige Cafés, Geschäfte und Initiativen sichtbar macht und so auch Tourist*innen für den Fairen Handel begeistert.

Ein Strandkorb mit zwei Erwachsenen und einem Kind wird vom Meer umspült. Daneben stehen ein Mann mit Rettungskleidung und ein Schild, das auf das Motto der Fairen Woche 2024 "Fair und kein Grad mehr" hinweist.

Kreative Kampagnen – Wie Kommunen den fairen Handel in die Breite tragen

Bonn, 2. Dezember 2025. Die eingereichten Projekte im Hauptstadtwettbewerb beweisen, dass Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema nicht nur informativ, sondern auch kreativ und unterhaltsam sein kann. In Markkleeberg lud ein Krimi-Picknick dazu ein, einen spannenden Fall zu lösen – eingebettet in die Botschaft des fairen Handels. Und Freiberg und Eibenstock wetteten, mindestens 1.000 Menschen zu einem fairen Frühstück bewegen zu können – am Ende wurden es über 3.000. Wer neugierig ist, wie vielfältig Kommunen den fairen Handel sichtbar machen, sollte unbedingt weiterlesen.

Alter Schiffsanker auf dem Boden. Im Hintergrund verschwommen ein kleiner Hafen und eine kleinstädtische Häuserkulisse.

Fest verankert – Wie Kommunen faire Beschaffung festschreiben

Bonn, 27. November 2025. Viele Bewerberkommunen im Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2025 zeigen eindrucksvoll, wie konkrete und belastbare Strukturen geschaffen werden, um den Einkauf fair und nachhaltig gehandelter Produkte mehr und mehr zum Standard zu machen. So verankert Ludwigsburg etwa faire Beschaffung im Stadtentwicklungs-konzept, während Aschaffenburg Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit auf städtischen Friedhöfen verbietet. In unserem Artikel erwarten Sie viele weitere spannende Projektbeispiele.

Grafische Darstellung einer Geburtstagstorte mit den Aufschriften "15 Jahre" und "Kompass Nachhaltigkeit". Links und rechts davon zwei feiernde Personen.

15 Jahre Kompass Nachhaltigkeit – Gemeinsam auf Kurs!

Bonn, 21. November 2025. Der Kompass Nachhaltigkeit feiert Geburtstag! Seit 15 Jahren bietet die Online-Plattform öffentlichen Auftraggebern praxisnahe Unterstützung für eine faire und nachhaltige Beschaffung. Gespeist wird sie aus den vielen Erfahrungen und dem Engagement, mit dem Kommunen und öffentliche Verwaltungen ihre Beschaffungspraxis weiterentwickeln. Lesen Sie hier, wie der Kompass Nachhaltigkeit über die Jahre zu einem wertvollen Werkzeugkasten für faire Beschaffung wurde.

Mockup des Materialheftes 116

Social Media für die Kommunikationsarbeit der Städte nutzen

Bonn, 17. November 2025. In vielen Kommunen wächst die Zahl städtischer Social Media-Accounts kontinuierlich. Manche Zielgruppen lassen sich nur über diese Kanäle erreichen. Grund genug für den Deutschen Städtetag im April 2025 ein Positionspaper „Die Bedeutung von Social Media für die Kommunikationsarbeit der Städte“ herauszugeben. Es ist ein Plädoyer dafür, kommunale Social Media-Arbeit zu fördern und neuen Kanälen gegenüber offen zu sein.

Übersicht über die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Form bunter Kacheln auf einem Wagen.

Nachhaltigkeitsthemen in der Kommune erfolgreich vermitteln

Bonn, 6. November 2025. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung müssen möglichst viele Bürger*innen eingebunden werden. Doch noch immer sind vielen weder der Begriff noch die Bedeutung der SDGs geläufig. Mit welchen Kommunikationsmaßnahmen können wir Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützen? Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigen wir Ihnen, wie Sie mithilfe von Projekten, Aktivitäten und Unterstützungsangeboten der SKEW die globalen Nachhaltigkeitsziele in Ihrer Kommune sichtbar machen können.

Der Bürgermeister von Baruth/Mark, Peter Ilk, steht am Rednerpult; hinter ihm ein Aufsteller mit den globalen Nachhaltigkeitssymbolen.

Zehn Jahre Baruther Schlossgespräche – Bilanz einer brandenburgischen „Institution“

Bonn, 4. November 2025. Seit 2016 treffen sich jährlich Engagierte aus Brandenburger Kommunen, Zivilgesellschaft und Landespolitik zu den Baruther Schlossgesprächen für eine nachhaltige Entwicklung in Brandenburg. Zum zehnjährigen Jubiläum in diesem Jahr nutzten etwa 35 Vertreter*innen brandenburgischer Kommunen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der Landesregierung die Gelegenheit für einen Rückblick. Die Gespräche im September 2025 waren in mehrfacher Hinsicht besonders.

Gruppenfoto aller Preisträger*innen im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“. Die Vertreter*innen der Kommunen halten gelbe Stadtschilder in den Händen.

Engagiert, fair und vorbildlich: Die Preisträgerkommunen im Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2025

Bonn/München, 30. Oktober 2025. Aller guten Dinge sind drei – und beginnen mit L: Langeoog, Ludwigsburg und Lübeck gewinnen unseren Hauptstadtwettbewerb 2025! Die drei Kommunen überzeugten mit innovativen Ideen, nachhaltigen Strukturen und gelebter Begeisterung für fairen Handel und faire Beschaffung und erhielten neben dem Hauptstadttitel ein Preisgeld von je 30.000 Euro. Zehn weitere Kommunen wurden als Zweit- und Drittplatzierte oder als Gewinnerinnen der Sonderpreise für ihr hervorragendes Engagement geehrt.

Franka Bindernagel aus Solingen sitzt auf einer Mauer, im Hintergrund sind Hecken und eine Hausfassade zu sehen.

Solingen im Dialog: Öffentlichkeitsarbeit von Social Media bis Marktplatz

Bonn, 28. Oktober 2025. Im Interview sprachen wir mit Dr. Franka Bindernagel aus Solingens Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Sie erklärt, wie vor Ort digitale und analoge Kanäle miteinander verzahnt werden, um Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sichtbar zu machen. Digitale Werkzeuge wie die Solingen-App und bewährte analoge Formate greifen dabei ineinander, um Verwaltung und Stadtgesellschaft zu informieren und zu mobilisieren.

Porträt von Anna Carla Springob

Mit Mut und Umsicht – Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit

Bonn, 20. Oktober 2025. Social Media ist nicht die Lösung für alles, aber doch ein effektives Werkzeug für eine gute Kommunikation kommunaler Entwicklungspolitik. Dies ist eine von Anna Carla Springobs Botschaften. Die Expertin für Behördenkommunikation hat mit uns über Kommunen gesprochen, über einen Einstieg in Social Media, verschiedene digitale Plattformen und über Herausforderungen bei der Kommunikation entwicklungspolitischer Themen.