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Im Vordergrund eine Statue von Landgraf Ludwig IX im Hintergrund das Rathaus von Pirmasens

Pirmasens neu denken: kleiner, nachhaltiger, charmanter

Pirmasens, 5. März 2026. Die Stadt Pirmasens ist von einem tiefgreifenden Strukturwandel gezeichnet. Das hat sie schon früh dazu bewegt, das Thema Nachhaltigkeit in vielen Bereichen der Stadt zu verankern. Durch die Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2023 wurden diese Aktivitäten gebündelt, sichtbar gemacht, Synergien genutzt und ein Bündel von weiteren 155 Maßnahmen beschlossen, die ihre Wirkung entfalten. Die bisher erzielten vielfältigen Wirkungen können sich sehen lassen.

Solarmodule auf einem Dach. Im Hintergrund eine großes langgezogenes Gebäude.

Energiewende versus Menschenrechte? Strategien für faire Solarmodule

Bonn, 23. Februar 2026. In den vergangenen Jahren wurden viele Wege in der fairen Beschaffung geebnet. Gleichzeitig bleibt diese immer auch Pionierarbeit – besonders wenn es um neue Produktgruppen geht. Wir berichten über den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, der aktuell an Strategien für die sozial verantwortliche Beschaffung von Solarmodulen arbeitet – im Zuge der Energiewende ein äußerst interessantes Produkt in Kommunen.

Flaggen von Ghana und Nordrhein-Westfalen nebeneinander.

Politische Wechsel überstehen – Strategien der Partnerschaften zwischen Ghana und NRW

Bonn, 20. Januar 2026. Wahljahre können eine Herausforderung für kommunale Partnerschaften sein. Die Städteverbindungen im Rahmen der Länderpartnerschaft zwischen NRW und Ghana haben in den vergangenen Monaten diverse politische Wechsel durchlebt. Nun geht es um das Stabilisieren oder auch den Aufbau neuer Kontakte. Wir blicken auf die Ereignisse der letzten Zeit zurück und auf die Strategien der Akteur*innen, mit den Umbrüchen umzugehen.

Konferenzsituation: viele Menschen stehen in einem Saal und unterhalten sich in kleineren Gruppen

Voneinander lernen, gemeinsam handeln: Partnerschaften für die Kommune von morgen

Bonn, 16. Januar 2026. Über Tausende von Kilometern hinweg arbeiten deutsche und lateinamerikanische Kommunen an einer gemeinsamen Vision: lebenswerte, zukunftsfähige Städte. Ihre Erfahrungen zeigen, wie der wechselseitige Austausch sie voranbringt. Diskussionen über aktuelle Themen, aber auch über Herausforderungen in der Zusammenarbeit prägten die Partnerschaftskonferenz für deutsche und lateinamerikanische Kommunen 2024 in Köln. Ein Jahr später haben wir nachgefragt.

eine brennende Wunderkerze vor Stadtsilhouette

Kommunale Entwicklungspolitik: Unsere Motivation, unser Engagement

Bonn, 23. Dezember 2025. Kommunen übernehmen auch in herausfordernden Zeiten Verantwortung und setzen sich aktiv für eine gerechte und global-nachhaltige Entwicklung ein. Mit einem Blick zurück auf unsere Highlights in 2025 möchten wir uns bei allen Engagierten bedanken, die durch ihre Ideen und ihrem Wunsch nach Zusammenarbeit dieses Jahr geprägt haben. Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und freuen uns auf die Umsetzung neuer gemeinsamer Projekte in 2026.

Eine Person von hinten hält Karten mit den globalen Nachhaltigkeitssymbolen in die Höhe

Kommunale Entwicklungspolitik ist in unserem eigenen Interesse, aber nicht nur…

Bonn, 22. Dezember 2025. Zum Jahresende werfen wir immer auch einen Blick auf unsere Webstatistik und werten die meistgeklickten Beiträge aus. Diesmal ist das Bild eindeutig: Es besteht ein großer Bedarf an Argumentationshilfen dafür, warum kommunale Entwicklungspolitik gerade jetzt in Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Flucht und Ungleichheit wichtig ist und trotz knapper Kassen umgesetzt und in die Bürgerschaft hinein kommuniziert werden kann. Werfen Sie einen Blick auf unsere Top 5 Highlights des Jahres!

Porträt von Jenny Bartels

1.000 Stimmen: Nachhaltige Strukturen aufbauen, langfristig Lebensqualität sichern

Bonn, 11. Dezember 2025. Jenny Bartels aus der Einheitsgemeinde Tangerhütte in der Altmark ist eine von 1.000 Stimmen. Als Koordinatorin der Einheitsgemeinde Tangerhütte begleitet sie nicht nur die kommunale Partnerschaft des Ortsteils Lüderitz mit Lüderitz in Namibia, sondern sieht sich auch als Ansprechpartnerin und Vermittlerin zwischen Kommune und Zivilgesellschaft. Der nächste Schritt ist die Erarbeitung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie unter Einbindung des starken Ehrenamts vor Ort. Mehr dazu lesen Sie in unserem Interview!

Alter Schiffsanker auf dem Boden. Im Hintergrund verschwommen ein kleiner Hafen und eine kleinstädtische Häuserkulisse.

Lokal handeln, global wirken: Zehn Jahre „Club der Agenda 2030-Kommunen“

Bonn, 9. Dezember 2025. Beim Jubiläumstreffen am 18. und 19. November 2025 in Frankfurt am Main wurde deutlich, warum immer mehr Kommunen die Musterresolution „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnen – und wie viel Kraft im Netzwerk steckt. Rückblicke, Stimmen aus der Praxis und ein Blick nach vorn zeigen: Die Kommunen arbeiten entschlossen an der Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen – auch, wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden.

Zu sehen ist ein Teil eines Karnevalszugs. Rechts vorne im Bild steht eine Person mit einem Mikrofon in der Hand. Sie trägt einen bunt gepunkteten Hut. Mittig sieht man einen Wagen mit dem Schriftzug „Zesamme fairrückt“.

Wie Kommunen fairen Handel und Wirtschaft vor Ort zusammendenken

Bonn, 4. Dezember 2025. Wie vielfältig fairer Handel auch mit Wirtschaft und Tourismus verbunden werden kann, zeigen spannende Beispiele aus unserem Hauptstadtwettbewerb: In Lingen/Ems etwa verwandelte die Faire Meile den Marktplatz in eine lebendige Bühne, auf der Weltläden, Fachgeschäfte und regionale Erzeuger den fairen Handel mitten ins Stadtleben holten. Münster wiederum entwickelte mit dem Fair City Guide eine digitale Plattform, die nachhaltige Cafés, Geschäfte und Initiativen sichtbar macht und so auch Tourist*innen für den Fairen Handel begeistert.

Ein Strandkorb mit zwei Erwachsenen und einem Kind wird vom Meer umspült. Daneben stehen ein Mann mit Rettungskleidung und ein Schild, das auf das Motto der Fairen Woche 2024 "Fair und kein Grad mehr" hinweist.

Kreative Kampagnen – Wie Kommunen den fairen Handel in die Breite tragen

Bonn, 2. Dezember 2025. Die eingereichten Projekte im Hauptstadtwettbewerb beweisen, dass Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema nicht nur informativ, sondern auch kreativ und unterhaltsam sein kann. In Markkleeberg lud ein Krimi-Picknick dazu ein, einen spannenden Fall zu lösen – eingebettet in die Botschaft des fairen Handels. Und Freiberg und Eibenstock wetteten, mindestens 1.000 Menschen zu einem fairen Frühstück bewegen zu können – am Ende wurden es über 3.000. Wer neugierig ist, wie vielfältig Kommunen den fairen Handel sichtbar machen, sollte unbedingt weiterlesen.

Alter Schiffsanker auf dem Boden. Im Hintergrund verschwommen ein kleiner Hafen und eine kleinstädtische Häuserkulisse.

Fest verankert – Wie Kommunen faire Beschaffung festschreiben

Bonn, 27. November 2025. Viele Bewerberkommunen im Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2025 zeigen eindrucksvoll, wie konkrete und belastbare Strukturen geschaffen werden, um den Einkauf fair und nachhaltig gehandelter Produkte mehr und mehr zum Standard zu machen. So verankert Ludwigsburg etwa faire Beschaffung im Stadtentwicklungs-konzept, während Aschaffenburg Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit auf städtischen Friedhöfen verbietet. In unserem Artikel erwarten Sie viele weitere spannende Projektbeispiele.

Grafische Darstellung einer Geburtstagstorte mit den Aufschriften "15 Jahre" und "Kompass Nachhaltigkeit". Links und rechts davon zwei feiernde Personen.

15 Jahre Kompass Nachhaltigkeit – Gemeinsam auf Kurs!

Bonn, 21. November 2025. Der Kompass Nachhaltigkeit feiert Geburtstag! Seit 15 Jahren bietet die Online-Plattform öffentlichen Auftraggebern praxisnahe Unterstützung für eine faire und nachhaltige Beschaffung. Gespeist wird sie aus den vielen Erfahrungen und dem Engagement, mit dem Kommunen und öffentliche Verwaltungen ihre Beschaffungspraxis weiterentwickeln. Lesen Sie hier, wie der Kompass Nachhaltigkeit über die Jahre zu einem wertvollen Werkzeugkasten für faire Beschaffung wurde.