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Eine grüne, eine gelbe und eine schwarze Mülltonne vor einer roten Wand.

Wie Kommunalpartnerschaften Abfallwirtschaft voranbringen

Bonn, 26. Juni 2026. Was wäre, wenn bekannte Hersteller*innen von Markenprodukten Verantwortung für ihren Abfall übernehmen müssten – auch noch lange nach dem Verkauf eines Produkts? Weltweit wachsen die Bemühungen, Abfall nicht nur zu entsorgen, sondern ihn zu vermeiden, wiederzuverwenden und besser zu recyceln. Kommunale Partnerschaften zeigen, wie Landkreise, Städte und Gemeinden gemeinsam Lösungen entwickeln können – beispielsweise die zwischen Furth und Karagwe oder dem Landkreis Gießen und Mubende.

Auf einer bunten Weltkarte liegen Kaffeebohnen; eine Miniaturkaffeetasse steht auf einem grünen Notizblatt mit der Aufschrift Fairtrade.

Vom Stadtkaffee zum Landkreiskaffee: Fairer Kaffee kennt keine Gemeindegrenzen

Bonn, 18. Mai 2026. Fairer Kaffee ohne Gemeindegrenzen: Für Kommunen ist fairer Kaffee seit Jahren ein sichtbarer Einstieg in nachhaltige Beschaffung – zahlreiche Städte haben eigene faire Städtekaffees entwickelt. Der Landkreis Böblingen zeigt mit seinem neuen „Kaffee Vielfalt“, wie dank des Preisgelds aus dem Wettbewerb Kommune bewegt Welt 2024 ein fairer Landkreiskaffee entstehen konnte, der fairen Handel stärkt, regionale Akteur*innen vernetzt und nachhaltige Beschaffung sichtbar macht.

Ein Wassertropfen, dessen Form und Farben der Erde ähneln

Wenn Trinkwasser knapp wird: Wie Kommunen miteinander Lösungen entwickeln

Bonn, 13. Mai 2026. Die Ressource Wasser wird knapper – in Lateinamerika ebenso wie in Deutschland. Zwei kommunale Partnerschaften verfolgen daher ein gemeinsames Ziel: Die Trinkwasserversorgung für die Zukunft sicherer zu machen. Die Partnerschaften zwischen Neustadt an der Weinstraße und dem bolivianischen Independencia sowie Bietigheim-Bissingen und Tupungato in Argentinien zeigen, wie gemeinsam wirksame Verbesserungen umgesetzt werden können.

Luftaufnahme auf ein Feld mit rötlicher Erde. Jugendliche formen dort den Schriftzug "MULTI".

Jugend in kommunalen Partnerschaften mit Südosteuropa

Bonn, 30. April 2026. In kommunalen Partnerschaften geht es oft um Zukunftsfragen und darum, wie gemeinsame Initiativen zu einer nachhaltigen Kommunalentwicklung beitragen. Diejenigen einzubeziehen, die diese Entwicklungen am meisten betreffen werden – Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene – drängt sich dabei geradezu auf. In den Partnerschaften zwischen deutschen und südosteuropäischen Kommunen ist das Thema Jugend auffallend präsent.

Porträt von Florian Tögel vor einer Backsteinwand

Stabile 7 von 10 Punkten: Resilienz in der Partnerschaft Ludwigsburg – Ambato

Bonn, 21. April 2026. Florian Tögel koordiniert die Klimapartnerschaft zwischen Ludwigsburg und dem ecuadorianischen Ambato – seit nunmehr fast 10 Jahren. Wir haben ihm Stichworte aus unserer neuen Publikation über resiliente Partnerschaften zugeworfen und ihn gefragt, was er mit Blick auf den partnerschaftlichen Alltag damit verbindet. Im Interview berichtet er, was es aus seiner Sicht braucht, damit Partnerschaftsarbeit lebendig bleibt und nachhaltig gelingt.

Blick von oben auf weiße niedrige Häuser mit blauen Fensterläden.

Energie fürs Gemeindezentrum – Lernstoff fürs Klassenzimmer

Bonn, 1. April 2026. Was hat ein Gemeindezentrum in Tunesien mit Klassenzimmern in Ober- und Unterfranken zu tun? Und warum wird die Energiewende genau dort sichtbar? In der Partnerschaft zwischen der Baunach-Allianz in Bayern und der tunesischen Stadt El Maâmoura steht Photovoltaik nicht nur für klimafreundlichen Strom, sondern auch für Experimentieren, Austausch und gemeinsames Begreifen globaler Zusammenhänge.

Mehrere Personen laufen über ein Feld mit hohem Gras. Im Hintergrund ist ein großes Solarpanel zu sehen.

Verbindlich für Klima und Nachhaltigkeit

Bonn, 30. März 2026. Mit kommunaler Partnerschaft das Klima retten? Vermutlich nicht. Dass Kommunen in ihren Partnerschaften aber durchaus einen Unterschied machen, zeigen das Engagement von Dresden und Brazzaville sowie von Pfaffenhofen und Turrialba. Als Klima- bzw. Nachhaltigkeitspartnerschaft schaffen sie Rahmenbedingungen, bringen Prozesse in Gang und setzen Projekte um. Damit engagieren sie sich weit über ihre Pflichtaufgaben hinaus – verbindlich, aber auch wissend, dass Veränderung bisweilen langen Atem braucht.

Eine Illustration stellt die wichtigsten Vorteile des Förderprogramms Koordination kommunaler Entwicklungspolitik dar. Links unten ist eine Kommune dargestellt. Zwei Personen teilen sich eine Gedankenblase, in der eine Person am Schreibtisch sitzt.

In sieben Schritten zu einer Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik

Bonn, 25. März 2026. Mit einer Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik können Städte, Gemeinden und Landkreise ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung systematisch ausbauen und langfristig verankern. Für Förderungen ab 2027 sollten Sie möglichst bis 31. März 2026 einen Antragsentwurf einreichen. Wie Sie das Antragsprozedere erfolgreich meistern und wie wir Sie dabei unterstützen, erfahren Sie in unserem Servicebeitrag.

Zwei Schüler setzen mit quadratischen Holzplatten einen Würfel mit ca. 50cm Kanternlänge zusammen.

„Viele Aktivitäten würde es schlichtweg nicht geben“

Bonn, 23. März 2026. Eine von der Servicestelle geförderte Personalstelle für kommunale Entwicklungspolitik kann entscheidend sein. Drei Kommunen berichten, wie das Förderinstrument ihre Arbeit verändert hat: vom Antragsprozess über die Einbindung der Stelle in die Verwaltung bis hin zu konkreten Mehrwerten für die Kommune. Sie zeigen, welche Wirkung die zusätzliche Kapazität entfaltet und geben praktische Hinweise, wie die Einführung einer solchen Stelle gut gelingt.

Eine Informationsveranstaltung im Freien: Menschen sitzen auf weißen Plastikstühlen und hören dem Referenten zu. Neben diesem steht ein Flipchart.

Klimafreundliches Kochen mit Biogas aus Bioabfall in einer Schulküche in Mubende

Bonn, 13. März 2026. Seit 2020 sind der Landkreis Gießen und Mubende in Uganda durch eine Klimapartnerschaft verbunden. Das Projekt „Klimafreundliches Kochen mit Biogas aus Bioabfall“ verbindet Klimaschutz, Abfallvermeidung und Gesundheitsvorsorge dort, wo sie den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen – an einer Secondary School mitten in Mubende. Entscheidend für den Erfolg ist das Vertrauen zwischen den Partner*innen und das Lernen voneinander.

Im Vordergrund eine Statue von Landgraf Ludwig IX im Hintergrund das Rathaus von Pirmasens

Pirmasens neu denken: kleiner, nachhaltiger, charmanter

Pirmasens, 5. März 2026. Die Stadt Pirmasens ist von einem tiefgreifenden Strukturwandel gezeichnet. Das hat sie schon früh dazu bewegt, das Thema Nachhaltigkeit in vielen Bereichen der Stadt zu verankern. Durch die Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2023 wurden diese Aktivitäten gebündelt, sichtbar gemacht, Synergien genutzt und ein Bündel von weiteren 155 Maßnahmen beschlossen, die ihre Wirkung entfalten. Die bisher erzielten vielfältigen Wirkungen können sich sehen lassen.

Solarmodule auf einem Dach. Im Hintergrund eine großes langgezogenes Gebäude.

Energiewende versus Menschenrechte? Strategien für faire Solarmodule

Bonn, 23. Februar 2026. In den vergangenen Jahren wurden viele Wege in der fairen Beschaffung geebnet. Gleichzeitig bleibt diese immer auch Pionierarbeit – besonders wenn es um neue Produktgruppen geht. Wir berichten über den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, der aktuell an Strategien für die sozial verantwortliche Beschaffung von Solarmodulen arbeitet – im Zuge der Energiewende ein äußerst interessantes Produkt in Kommunen.